Natriumcarbonat

Das Strahlen mit Natriumcarbonat (Na2CO3) wird teilweise auch als Sodablasting oder als Strahlen mit Backpulver angeboten. Etwas veraltet spricht man auch von Bicarbonat, wobei hier nicht ganz klar wird, ob Natrium oder Kalium als Salz eines Alkalimetalls vorliegt.

Das weiße Pulver hat die wunderbare Eigenschaft, Lack zu lösen und dabei die darunter liegende Metallschicht gänzlich unverändert zu lassen. Die Nachteile bei diesem Verfahren ist die eher langsame Arbeitsgeschwindigkeit und die Tatsache, dass auch Rost nicht entfernt wird. Sollte unter dem Lack und Spachtel Oberflächenrost sichtbar werden, so muss dieser kleinräumig in einem zweiten Arbeitsschritt mit Glasperlen entfernt werden.

Dies führt insgesamt zu hervorragenden Ergebnissen, die eine bemerkenswert gute Basis für die weitere Restauration liefern. Der zeitliche Mehraufwand ist leider auch ein klein wenig teurer als simples Draufhalten mit der dicken Kanone, dafür spart man im Gegenzug wieder bei den Vorarbeiten zur Lackierung.

 



Nachfolgend sind die bei dust in the wind verwendeten Strahlmittel mit ihren jeweiligen Eigenschaften und typischen Anwendungsbeispielen genannt:

Seitenkotflügel oder auch Hinterbacken einer Vespa 200 vor der Bearbeitung, nach dem Entrosten und Entlacken mit Feinkorund und mit bereits erfolgter EpoxyPrimer Grundierung. Ganz unten mit aufgefüllten Dellen, abgeschliffen und schwarz glänzend lackiert.

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